Warum freiwillig arbeiten?

Sie sind vermutlich vertraut mit dem Gedanken, dass sich Schulabsolventen häufig dazu entschließen, das Studium oder die Ausbildung aufzuschieben, um sich freiwillig zu engagieren.

Haben Sie sich mal gefragt warum? Wir haben einige Antworten für Sie hier zusammengestellt.

Eine Wundertüte an Vorteilen für alle

Einer der Gründe, weshalb die Freiwilligenarbeit gerade nach der Schule so angesagt ist, scheint die Einfachheit zu sein. Zum einen, weil man als Freiwilliger ohne große Probleme eine sinnvolle Beschäftigung findet. Zum anderen muss man sich nicht langfristig auf etwas einlassen, wenn man sich seiner Zukunft noch unschlüssig ist. Gleichzeitig erfährt man durch die Zeit als Freiwilliger viele verschiedene Situationen, die einem dabei helfen, sich selbst, seine Stärken und Schwächen kennenzulernen. Und das wiederum hilft bei der anschließenden individuellen Zukunftsplanung.

Was gibt es noch für Gründe, sich einer solchen sozialen Aktion anzuschließen, wenn man bereits berufstätig ist oder genau weiß, was man möchte?

Zuerst einmal ist es anzuzweifeln, dass man ab irgendeinem Zeitpunkt im Leben bereits genug Lebenserfahrungen gemacht hat und man deshalb in Routine versinken muss. Auch, wenn Sie durch Beruf und Familie eventuell eine bereits erfahrungsreiche Vergangenheit hinter sich haben, können Sie soziales Engagement trotzdem für sich nutzen.

Es macht sich nicht nur in Ihrem Lebenslauf gut, sondern gibt Ihnen häufig Gelegenheiten zu sehen, was in Ihrem Leben gut funktioniert und wo Sie noch an sich arbeiten können.

Sich als Freiwilliger einzusetzen hilft Ihnen außerdem, sich einen eigenen Blick von medienbekannten Problemen zu machen. Sie können Ihre eigene Urteilskraft verbessern. Nicht zu vergessen die vielen verbesserten Soft Skills, mit denen Sie neben sozialen Projekten glänzen können. Eine verbesserte Kommunikation beispielsweise ist eine überall gern gesehene Qualifikation, privat und beruflich.

Zuletzt noch der offensichtliche Vorteil: Sie tun etwas Gutes!

In einer Welt, die uns wie bisher nie zuvor das Leben in unterentwickelten Ländern und sozialen Brennpunkten schildert, tut es gut zu wissen, dass wir allein mit unserer Zeit und etwas Arbeit wunderbar unterstützen können.