Freiwilligenarbeit mit anderen Menschen

Soziales Engagement zu zeigen, kann sehr vielfältig sein. Wenn Ihr Hauptinteresse darin besteht, benachteiligte Menschen zu unterstützen, haben Sie sich für eine sehr lohnende Herausforderung entschieden.

Lernen Sie Ihre Optionen kennen

Zu Beginn dieser Überlegung sollten Sie darüber nachdenken, welcher Zielgruppe Sie helfen möchten.

  • Sind es Kinder oder Erwachsene?
  • Wie alt sind sie?
  • Wo leben sie? Bzw. wo wollen Sie Ihre Hilfe anbieten?
  • Haben sie Behinderungen?
  • Sind sie Waisen?
  • Sind sie arm?
  • Brauchen sie Hilfe in der Schule oder Kindergarten?
  • Sind sie Teil von sportlichen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Programmen?
  • Müssen sie ärztlich oder therapeutisch behandelt werden?

Beim Beantworten dieser Fragen, sollten Sie sich ruhig Zeit nehmen. Es ist wichtig, realistisch mit sich zu sein und sich zu fragen, an welche Stellen man aktiv als Helfer einsetzbar ist und wo man Aufgaben annehmen würde, die einen überfordern.

Es ist von großer Bedeutung, dass Sie sich die Zeit als Freiwilliger nicht romantisieren. Es wird auch schlechte Tage und stressige Situationen geben. Suchen Sie sich die Art des sozialen Engagements aus, mit der Sie meinen, am besten klar zu kommen.

Wichtige Zeit miteinander

Verglichen mit Büroarbeiten oder jeglichen Tätigkeiten, bei denen der Mensch nicht das aktive „Werkzeug“ ist, kann das Arbeiten mit Menschen, gerade in einem hilfsbedürftigen Zustand, schwierig sein und all Ihre Aufmerksamkeit erfordern.

Wenn Sie hier nur halbherzig arbeiten, wird dies von jeglicher Art Mensch wahrgenommen, also machen Sie nicht den Fehler, zu denken, dass Ihr Gegenüber potentielles, halbherziges Arbeiten nicht spüren würde.

Seien Sie sich Ihrer Fähigkeiten und dem Einfluss, den Sie auf Andere haben werden, bitte bewusst. Sehen Sie diese Art des Zusammenseins als eine Möglichkeit, Ihre emphatischen Fähigkeiten besser kennenzulernen und auszubauen. Versuchen Sie sich auch darauf einzustellen, dass Fehlverhalten der Hilfsbedürftigen nicht persönlich genommen werden sollte. In den meisten Fällen können Wut, Frust oder Eifersucht schlecht kommuniziert werden, was häufig in heftigen Emotionen gezeigt wird. Deshalb brauchen wir Sie, damit solche Momente von Ihrem kühlen Kopf gut bewältigt werden.