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Was ist Selbsthilfe?

Selbsthilfe bedeutet, die eigenen Probleme und deren Lösung in die Hand zu nehmen und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv zu werden.

Für die Heilung ist sie immer von Nöten, denn ohne die Selbsthilfe des einzelnen, ohne die aktive Beteiligung an der persönlichen Veränderung und die Übernahme von Eigenverantwortung ist Gesundwerden nicht möglich. Deswegen wirken im Heilungsprozess äußere (professionelle Hilfe) und innere (Selbsthilfe) Hilfsquellen zusammen und ergänzen einander.

Seit dem Ende der siebziger Jahre gibt es Selbsthilfegruppen. Ihre Mitglieder helfen sich gegenseitig, die ständig wachsenden Anforderungen im täglichen Leben zu bewältigen.

Heute wird mit dem Begriff Selbsthilfe ein breites Spektrum verschiedener Zusammenschlüsse bezeichnet. Sie unterscheiden sich in ihren Zielen, ihren Organisationsformen und in ihren Arbeitsweisen. Die Gruppierungen, die das Selbsthilfe-Spektrum am stärksten prägen, sind neben den Selbsthilfegruppen die Selbsthilfe-Organisationen und Selbsthilfe-Initiativen.

 
Was ist eine Selbsthilfegruppe?

In Selbsthilfegruppen finden sich Menschen mit gleicher oder ähnlicher Betroffenheit zusammen. Sie lernen in den gemeinsamen Gesprächen ihre Schwierigkeiten zu erkennen, mit ihnen umzugehen bzw. sie zu bewältigen. Hierbei ist der gegenseitige Erfahrungs– und Informationsaustausch sehr hilfreich.

Die Selbsthilfegruppen stehen auch Angehörigen offen, die hier Hilfe für den Umgang mit Betroffenen finden.

In der Regel arbeiten Selbsthilfegruppen ohne professionelle Leitung, so dass sie sich eigenverantwortlich und selbstständig ihre Ziele setzen. Sie gestalten die Form ihres Miteínanders entsprechend den Bedürfnissen ihrer Gleichgesinnten. Das Ziel von Selbsthilfegruppen ist, die persönliche Situation des einzelnen Gruppenmitglieds zu verbessern und seine sozialen Fähigkeiten zu stärken oder zu erweitern. Die Methode von Selbsthilfegruppen ist das regelmäßige gemeinsame und gleichberechtigte Gespräch.

Jedoch können sie eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung nicht ersetzen, sie aber sinnvoll ergänzen oder unterstützen.

Menschen, die in einer Selbsthilfegruppe arbeiten, stärken sich durch ihre vertrauensvolle Beziehung zu den anderen Gruppenmitgliedern. Sie festigen ihr Selbstwertgefühl und lernen, ihre sozialen Beziehungen außerhalb der Gruppe zu verbessern.

 
 
 

 

 

 

 

 

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